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                 H a n n o  S t ĂŒ c k                                 

bildschaffend in Braunschweig und Goslar.

 V i t a 

1956 in Bonn geboren ist Hanno StĂŒcks beruflicher Werdegang geprĂ€gt von kunstschaffender und psychologischer TĂ€tigkeit (ĂŒberwiegend mit inhaftierten Menschen).
 

1976 - 1982 Studium der Psychologie und Kunstpsychologie (Uni Bonn).

Hierzu begleitend 1975-1982 autodidaktische Studien; SkizzentagebĂŒcher, Radierungen, erste figĂŒrliche MalereientwĂŒrfe, Aquarelle, Bonner Architekturskizzen, Arbeiten in der Rheinischen Landschaft, Reisearbeiten in Finnland, Frankreich, Spanien und am Mittelmeer;  bildnerisches Schaffen in Ateliergemeinschaften und unter dem Orientierung gebenden Einfluss von KĂŒnstlern der damaligen Bonner Kunstszene und des Rhein-Sieg-Kreises. (Bernhard P. Woschek, Helmut Eichner/”Der Eichner”, Wolfgang Hunecke, Egbert Verbeek, Volker Pflaumann, Peter Gabrian u.a.m.); Erste Ausstellung 1977; 1980 Aufnahme in den Bund Bildender KĂŒnstler (BBK) und in die Königswinterer KĂŒnstlergemeinschaft.

1982-1995 Dozent & Kunsttherapeut (Kölner Schule fĂŒr Kunsttherapie e.V.), Kunstprojekte mit inhaftierten Jugendlichen in der JVA Siegburg (NRW) und mit Inhaftierten der JVA WolfenbĂŒttel (Niedersachsen).

ab 1994-2002 figĂŒrliche BildentwĂŒrfe, Landschaften, Portraitbildnisse. Reisearbeiten: Bretagne, Lofoten, Madeira, Gomera. AusstellungstĂ€tigkeit in der Region Niedersachsen, Braunschweig, Nordharz. Ab 1998 InternetprĂ€sentation unter eigener Domain http:// www.bildflaeche.de

2003-2006 selbstberufene kĂŒnstlerische Arbeit: Mauerbilder und AstbĂŒndel-und Nestbilder. Landschaftsthema: “Wendland”

ab 2007 Atelier & Werkgalerie “KunstRaum BildflĂ€che”, als festen Arbeits- und PrĂ€sentationsort in Braunschweig.

2009 REMIX; Malerei, Übermalungen, Montagen, Installationen, Fotoarbeiten, digitale Bearbeitungen und Druckgraphik. Arbeit an der Bildidee “Feueralarm”

2010 Bildfolge “Werkstatt-TĂŒren” und Fotoexkursionen durch niedergelegte IndustriegelĂ€nde.

2011-2014 Malergemeinschaft Artenschutz + GrĂŒnstreifen mit Barbara Howe und Lothar Staedler: Ausstellungen im Kloster Loccum und DrĂŒbeck sowie beim Kunstkreis Kloster Brunshausen , Bad Gandersheim

Installationen mit Astwerk und Baumruten: “Aus der Krone geschnitten”.

2015 Fotoarbeiten, Montagen, Handzeichnungen, Skizzen und Konzepte (“DenkbĂ€nder”)

2016/17 Slow & Silent  (Denk- und Auszeit) 

Auf Malerei in ihrer Vielschichtigkeit ausgerichtet nutzt Hanno StĂŒck vielfĂ€ltige Verfahren; auch Bildinstallationen und Fotoarbeiten.                  

Zu unterscheiden ist, woraus Kunst resultiert, sprich: entsteht und was sie reflektiert. Sie entsteht aus einer oft unzusammenhĂ€ngend wirkenden Gegenwart und reflektiert doch die TotalitĂ€t der Existenz in ihrer teils rĂ€tselhaften Schönheit aber auch “MonstrositĂ€t”.

Doch vermutlich erst der Segen einer auf Freiheit gerichteten Offenheit, die es zu entdecken gilt, birgt die Hoffnung, im eigenen Kunstschaffen auch ein Bewußtsein fĂŒr dessen Ursprung im “Mittelmass” zu entwickeln und sich unter Ausschöpfung der eigenen Bandbreite des FĂŒhlens und Denkens dieser Wahrheit anzuvertrauen.

                     B I L D F L Ä C H E , August 2017            

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H a n n o  S t ĂŒ c k    

Artista plĂĄstico. Reside en la ciudad de Braunschweig.

Es autodidacta con varios anos de experiencia en diferentes talleres. Estudió Psicología y Psicologia del arte en la universidad de Bonn. Tuvo su entrada indirecta al proceso del arte a fines de los años 70 junto a otros pintores y escultores del grupo de Bonn.

Primera exposiciĂłn en el ano 1977 en Bonn seguida de otras en Colonia y alrededor del Rin.

AdmisiĂłn en la asociaciĂłn de artistas plĂĄsticos de Bonn (Bund Bildender KĂŒnstler) y hoy en dĂ­a integrante de la asociaciĂłn de artistas plĂĄsticos de Braunschweig.

A partir del ano 1980 hasta 1995 realizĂł diferentes actividades: bocetos para diarios,trabajos de viaje, docente en una escuela privada para la terapia del arte;tambien realizĂł trabajos artĂ­sticos con jĂłvenes detenidos en un centro penitenciario de Siegburg. Hoy en dĂ­a continĂșa su actividad como psicĂłlogo con proyectos de arte en un establecimiento penitenciario en la ciudad de WolfenbĂŒttel

En el año 2007 creĂł el Estudio y Taller de Obras „KunstRaum BildflĂ€che“, como lugar de trabajo y presentaciĂłn en Braunschweig, contando tambien con proyetos de artistas invitados. „KunstRaum BildflĂ€che“funciona como estudio y una clase de Galeria y/o taller a un pĂșblico abierto, en donde hay un cambio continuo de diferentes obras de arte.

Los visitantes interesados por el arte encuentran la posibilidad de analizar con libertad las obras allĂ­ expuestas.

Se trata de que exista un compromiso solidario entre los colegas invitados a exponer , si resulta recíproco puede llegar a ser pråctico y puede resultar sinergético el estimular el discurso y la mutua conexión puede llegar a dar sus frutos .

Pinta siempre comprometido con la autonomia/independencia del cuadro y deja en sus pinturas la posibilidad de ordenarse por sĂ­ misma. Otros procedimientos no son descartados.

En sus trabajos se ocupa de la „continuidad“ y la „transformaciĂłn“ en su condiciĂłn recĂ­proca y focaliza su interĂ©s en la figuraciĂłn espacial imaginada y las cualidades de abstracciĂłn pictĂłricas.

„Arte es para mi un proceso abierto con una meta, en el cual las ideas recorren un plan de desarrollo. Mis trabajos reflejan una especial localizaciĂłn de la Realidad. Por eso en diferentes etapas de ese proceso utilizo diferentes tĂ©cnicas“

TraducciĂłn VerĂłnica Isnardo, Braunschweig

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Arbeitsbeschreibung

Hanno StĂŒcks unvermittelt-autonomes Bildschaffen und Kunstsuchen ist als Nachhall der Erscheinungen und als bisweilen grotesker Erlebnisspiegel etwas Nach- oder Fortwirkendes. Es finden sich darin entschlossene und gegen den “DĂ€mon der Entbehrlichkeit" vollzogene Bildsetzungen, in denen die Malerei spĂŒrbar prĂ€sent bleibt. An dieser orientiert, suchen Hanno StĂŒcks Werke auch als objekthaft-temporĂ€re Installationen Raum oder finden sich als (foto-)graphische Arbeiten realisiert. Seine dem Dasein entlockten Bildsetzungen zwischen RealitĂ€t und Traum widersetzen sich bisweilen eindeutiger Interpretation.

Getragen vom Vertrauen in die innere Entwicklung imaginativen Schaffens, von der Begeisterung fĂŒr den ungegenstĂ€ndlich-malerischen Gestus, fĂŒr bestimmte materialhafte QualitĂ€ten und figurative Imaginationen, sind Hanno StĂŒcks Arbeiten bedĂ€chtige Ausformungen in schichtweiser Überlagerung, temporĂ€rer Montage, Maskierung und rĂ€umlicher Installation.

“Malerei erzeugt Spuren, die Richtungen fĂŒr Reflexion aufzeigen und das Verlangen betonen, im Dasein Ă€sthetische Gestalt zu finden. Zwischen Bildfindung und -realisierung kann viel Zeit verstreichen und Rohfassungen können mitunter unangetastet bleiben, ehe ich sie wieder zu fassen bekomme. So verdeutlicht die MaterialitĂ€t meiner Bilder nicht unbedingt Einheitlichkeit, wohl aber “EigenstĂ€ndigkeit und Autonomie” des Objektes. Umso wichtiger erscheint mir die eigene Auseinandersetzung zur Frage des geistigen Wertes meiner Werke, die als “ungeschĂŒtzte Wahrheiten” meiner Suche nach Sinn entspringen.

Seit lĂ€ngerem arbeite ich an figurativen Bildern, die im Bereich neoexpressiver Figuration ansiedelbar sind. 

Die Arbeit an Bildnissen vermittelt mir die Erfahrung des AnrĂŒhrens und des Reflektiert werden im Auge des Anderen, was sich z.B. von der rein flĂ€chigen Wirkung des Spiegelbildes sehr unterscheidet.

Als sog. Stilleben fordern mich bestimmte dinghafte ZusammenhĂ€nge heraus, wegen der ihnen eigenen gedanklichen Vielschichtigkeit und bildhaften Tiefe. 

Und natĂŒrlich interessieren mich Landschafts- und IndustrierĂ€ume als (gegensĂ€tzliche) Verweise auf erlebten Raum im GefĂŒge der prĂ€genden Kultur.

Meine "Patched Papers" sind collageartige, papierne FarbflĂ€chen, die in ihrer schrundigen, hautĂ€hnlichen OberflĂ€che oft Ausgangspunkt meiner BildflĂ€chen sind. Die unter halb transparenten, zumeist grautonigen Farbschichten wie Erinnerungsreste hindurchschimmernden unteren Schichten scheinen sich wie ZwischenrĂ€ume zu öffnen; wie ein verschĂŒttetes Archiv, das Vergessen und zugleich Erinnerung darstellt - in einem Prozess sich stĂ€ndig Ă€ndernder Ideen.

FĂŒr Bildformen nach verschiedenen Richtungen hin offen, als Maler aber sehr dem so genannten “Tafelbild” in seiner EigenstĂ€ndigkeit verpflichtet, geht es mir um eine Entfaltung der im Bild angelegten Möglichkeiten, sowie um ein Erkunden des Ineinandergreifens figurativ-rĂ€umlicher Vorstellungen und abstrakt-malerischer QualitĂ€ten.

KreativitĂ€t verstehe ich auch als Bekenntnis zu Wachstum, schwerlich jedoch als Anpassung an Beschleunigung und Wettbewerb. Kunst ist fĂŒr mich auch jener Bereich, der eine Position des “Danebenstehens” erlaubt und vor allem eine Toleranz fĂŒr “Langsamkeit” beinhaltet. Diese Sicht erscheint mir als eine denkbar richtige - keinesfalls als die einzig Richtige.

Ich male, weil und solange ich malen muss, ohne dass mir dies als vollstĂ€ndige Antwort auf die Frage nach meinem Anspruch als Kunstschaffender vorkommt. Als Kunstschaffender erlebe ich mich in einem von WidersprĂŒchen geprĂ€gten Kontext stehend, weder als “grandios”, noch als “nichtig”, sondern daran erinnert, dass es in einer problematischen, rationalisierten Lebenswelt im individuellen Bereich um ein Auffinden und Besetzen notwendiger FreirĂ€ume geht.

Mich bewegt die Aufgabe der Entfaltung des eigenen Kunstschaffens ĂŒber das eigene Leben hinweg. Nicht ewig jung, aber bis jetzt jung genug fĂŒr meine Art zu malen, fliesst sowohl Sichtbares wie FĂŒhlbares darin ein und bestimmt meine Sicht auf die Welt. Als GrenzgĂ€nger zwischen kĂŒnstlerischer Entdeckung und psychologischer Analyse ist mir Kunst wie eine Art “GrĂŒnstreifen zwischen den Fahrbahnen des Lebens”, der mein berufliches Leben durchzieht und mich zu Entschleunigung und Stille mahnt. Mal erlebe mich hierbei dicht neben dem sog. „Mainstream“, mal in erkennbarer Distanz zu ihm. Diese Position halte ich nicht fĂŒr die einzig Richtige, aber sie ist mein Bekenntnis zur Entfaltung der im Bild angelegten Ideen, die dasjenige sind, was es mir zu sagen gilt.“ 

Hanno*HS*StĂŒck

Stand Mai 2012

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PresseStimmen

Hanno StĂŒck widmet sich seit seiner Jugend dem Malen und Zeichnen. StĂŒck begann 1982 in der Justizvollzugsanstalt Siegburg mit therapeutisch orientierter Gruppenarbeit mit jugendlichen Inhaftierten. Heute betreut er als Psychologe Strafgefangene in einem GefĂ€ngnis fĂŒr mĂ€nnliche StraftĂ€ter. Hier organisierte er wiederholt Ausstellungen mit Arbeiten von Strafgefangenen, die bei kunsttherapeutischen Projekten entstanden waren. ( Braunschweiger Zeitung, 1996)

    Hanno StĂŒck, gebĂŒrtiger RheinlĂ€nder lebt seit Jahren in Braunschweig. Außer der seit 1974 kontinuierlichen kĂŒnstlerischen TĂ€tigkeit studierte er bis 1982 Psychologie an der UniversitĂ€t Bonn.

    Mit Freunden begann er Mitte der siebziger Jahre auf autodidaktische Vorerfahrungen aufbauend mit der Atelier und Ausstellungsarbeit. Ausstellungen brachten ihm damals bereits öffentliche Beachtung.1978 begann er, sich mit kunstpsychologischen Fragestellungen zu beschĂ€ftigen. Eine Werkstattt fĂŒr Kunsttherapie grĂŒndete er 1983 in Bonn, wo er bis 1987 als KĂŒnstler freiberuflich und mit Gruppen arbeitete. (Braunschweiger Zeitung, 1996)

    Es ist schwer zu entscheiden, was ihn mehr interessiert, die Farbe oder die Kunst der Linie. Hanno StĂŒck verbindet beides ohne formale Bedenken und fand ĂŒber seine Anpassung an gĂ€ngige Bildmotive hinaus seine eigenen Blickwinkel und Farbkompositionen. (Gelsenkirchener BlĂ€tter, 1982)

    Zu seinem Handwerkszeug gehören Bleistift, Kohle, Tusche und Aquarell, hier und da Öl, Farbiges aus der Spritzpistole sowie allerlei Mixturen nach eigenem Gusto.Das graphische Moment erscheint ihm ebenso unverzichtbar, wie das chromatische, daraus entsteht ein eigenartiges Nebeneinander von Skelett und Haut, GerĂŒst und Volumen, von LinearitĂ€t und Auflösung der Form. (Ruhr-Nachrichten, 1982)

     

    Seine aus der RealitĂ€t entnommenen VorwĂŒrfe, Landschaften, Architektur, Pflanzen, Tiere- werden , scheinbar ohne besonderes Zutun, zu BedeutungstrĂ€gern.Seine Symbole geben sich unaufdringlich, sind aber unĂŒbersehbar. (Westf. Allgem. Zeitung, 1982)

     

    LĂ€ĂŸt man sich von dem , was einem da teils regelrecht entgegenleuchtet „heranziehen“, drĂ€ngt sich einem auch der Gedanke „Satire“ auf. Man findet das Thema „Umwelt, in der wir heute leben mit allen fĂŒr sie charakteristischen Fakten. (Bonner Rundschau, 1980)

    In seinen Arbeiten sind unterschiedlich konkretisierte, teils figurhaft, teils eher raumbezogene Kompositionen zu erfassen. Figur und Raum treten in Wechselbeziehung oder erscheinen zurĂŒckgetreten hinter assoziativ - abstraktem Form- und Farbgeschehen . (StadtbĂŒttel Königslutter, 1996)

    Teilweise findet sich auch ein GegenĂŒber von "östlich" und "westlich“ anmutenden Elementen, herrĂŒhrend aus einer z.T. "kalligrahisch" erscheinenden malerischen Auffassung.Hanno StĂŒcks Interesse gilt der Verbindung verschiedener formaler Elemente , dem Reiz der Linie , dem Wechselspiel von gedĂ€mpfter und intensiver Farbigkeit , der Faszination fĂŒr Strukturen des Materials (StadtbĂŒttel Königslutter, 1996)

     

    Thematisch lassen sich Bereiche erfassen wie Landschaftsmalerei, „Mensch und Umwelt“, Aktzeichnungen und FigĂŒrliches. „Minimalrealistische“ Arbeiten beschrĂ€nkt auf einen fokussierten Objektbereich wie WĂŒrfel, Federn, Glasscherben wechseln mit figĂŒrlicher Komposition. Verschiedene MaterialeindrĂŒcke bis hin zum anbrennen der Arbeiten, Licht und Schatten, sowie unterschiedlichste Strukturen sind interessant zu beobachten und zeugen von einer sensiblen Auseinandersetzung.Eine gewisse Anlehnung an oftmals beliebten Symbolrealismus ist z.B. bei den „Sonnenblumenbildern“ als GesprĂ€ch des Organischen mit dem Anorganischen bis zur kĂŒnstlerischen Ausarbeitung von „Psychodramen“ erkennbar. Dabei hat die Symbolik einen zurĂŒckhaltenden, nicht plakativen Charakter. (Rhein-Sieg-Tips, 1983)

     

    Ebenfalls Landschaften sind es , die sein Auge fesseln und denen er ihren geheimen Reiz abzugewinnen weiß. Nicht das „Heroische“ reizt ihn, eher spĂŒrt er unauffĂ€llige Punkte im Raum auf und sucht Zugang zu ihnen. So entstehen Aquarelle - Visionen von „FreirĂ€umen“, wie sie Wasserbilder oder das Meer vermitteln können. Ein Holzsteg in Finnland lĂ€dt den Betrachter ein, darauf bis zum Ende zu spazieren. Felsen - und Baummotive vermitteln die Aussage ruhiger Statik im Mittelpunkt einer Landschaft. Stets sucht das Auge nach einer imaginĂ€ren Ferne, die Spielraum fĂŒr die Phantasie sein kann. Besitzen diese Visionen einen zarten poetischen Zauber, so setzen die Straßenschluchten von New York als Stadtlandschaft dazu als Gegensatz beengende Grenzen, aus denen man ausbrechen möchte. (Schaufenster WolfenbĂŒttel, 1995)

     

    StĂŒck beherrscht die Linie und kann mit der formalen Architektur eines Bildes umgehen. Er weiß Szenen symbolisch auszuwerten und neben diesen technischen Kompetenzen vermag er seine Arbeiten terminologisch zu kommentieren. ( Westf. Allgem. Zeitung, 1982/ General Anzeiger Bonn, 1984)

     

    Hanno StĂŒck malt oft skizzenhaft wirkende Bilder. Formale Probleme oder allgemeine Aussagen stehen dabei nicht im Vordergrund seiner Arbeit,da verlĂ€ĂŸt er sich auf gemachte, vorhandene Experimente. (General-Anzeiger Bonn, 1983

     

    In seinen Bildern kommt seine Person voll zum tragen mit dem Dualismus in sich, den auch der Betrachter nachvollziehen kann - auf der einen Seite die zwingende RealitÀt der ZustÀnde, auf der anderen die eigenen TrÀume und Vorstellungen. (Bonner Rundschau, 1977)

    Manche Szenerie mag vielleicht bedrohlich wirken und bisweilen sucht das Auge nach imaginĂ€ren Fixpunkten, die der Phantasie Orientierung verschaffen. Und es findet dabei vielerlei AnknĂŒpfungen, allerlei Fragmentarisches und, hineinverwoben, manch poetische Beigabe gleichsam als versöhnendes Element. (StadtbĂŒttel Königslutter, 1996)

     

    Hanno StĂŒck ist ein Maler, der sich in seiner Kunst ganz nach dem eigenen Leitfaden entwickelt. Dem Gegenstand durchaus verpflichtet, deuten aber Farbgebung, Gestik sowie die Integration verschiedener bildnerischer Elemente unmißverstĂ€ndlich an, wie sich das empfindende Subjekt eigenwillig jene AtmosphĂ€re baut, die einem Bild menschliche ZĂŒge verleiht, jene ZĂŒge, die dem trivialen Naturalismus wie auch dem platten Subjetivismus fehlen und welches nach der geeigneten Sprache, nach einem von innen heraus motivierten Realismus sucht und ihn in seinen Bildern spĂŒrbar macht. (Bonner Rundschau, 1977)

 

 

Presse- KatalogbeitrÀge und Veröffentlichungen

 

(1) Norbert Hoffmann

„AtmosphĂ€re, die ein Bild menschlich macht-  Ausstellung des jungen Malers Hanno StĂŒck“

Bonner Rundschau

1977

(2)

Themen aus der Mythologie

General-Anzeiger, Bonn

1980

Bundesverband Bildender KĂŒnstler Bezirksverband Bonn

 BBK aus ‘80

Ausstellungskatalog

1980

Katinka Straßberger

"UmwelteindrĂŒcke als Satire"

Bonner Rundschau

1980

Kunstmuseum Lahti

4. Poster-Bienale Lahti/Finnland

Ausstellungskatalog

1981

(3)

Einkreisung: Beuler KĂŒnstler entdecken die Klosterruine Heisterbach

General-Anzeiger Bonn

1981

(4)

„Faszination von Farbe und Linie: Hanno StĂŒck in der ‘Werkstatt’ “

Gelsenkirchener BlÀtter

1982

(5)

„Symbole und Szenen“

Westf.Allgem. Zeitung

1982

Anneliese Knorr

"Angst und Poesie"

Ruhr-Nachrichten

1982

 OberbĂŒrgermeister der Stadt Bonn / Minister fĂŒr Bundesangelegenheiten des Landes NRW

 BONNER KÜNSTLER IN DER LANDESVERTRETUNG NORDRHEIN WESTFALEN

Ausstellungskatalog

1982

Bundesverband Bildender KĂŒnstler Bezirksverband Bonn

BBK ‘82- POLARITÄTEN

Ausstellungskatalog

1982

Bundesverband Bildender KĂŒnstler Bezirksverband Bonn

BBK ‘83- QUERSCHNITTE

Ausstellungskatalog

1983

Siegfried Michel

Keine Motive fĂŒrs „Beballern“- Über Kunst im GefĂ€ngs oft Weg zu GesprĂ€chen mit Eltern und Freunden gefunden

Rhein-Sieg-Anzeiger

1983

StÀdisches Museum Leverkusen (Hrsg.)

„ Von drinnen nach draußen“ KĂŒnstlerische Arbeiten von Strafgefangenen in NRW

Textbeitrag H.StĂŒck: Bilder aus dem GefĂ€ngnis-Gedanken zu dieser Ausstellung

Ausstellungskatalog

1983

Henriette Hörmann

 Hinter Gittern verkĂŒmmert die Selbstachtung- Ausstellung mit kĂŒnstlerischen Arbeiten von NRW-Strafgefangenen

Leverkusener Rundschau

1983

Dagmar Schulze

"GesprĂ€ch mit dem KĂŒnstler Hanno StĂŒck"

Rhein-Sieg-Tips, Kulturmagazin fĂŒr den Rhein-Sieg-Kreis

1983

Kunstverein fĂŒr den Rhein-Sieg-Kreis e.V.

"KĂŒnstler im Rhein-Sieg-Kreis"

KĂŒnstlerverzeichnis

1983

 H. StĂŒck

Kunsttherapie-auch mit Jugendlichen im GefÀngnis

Kunst und Therapie, Schriftenreihen zu Fragen der Ă€sthetischen Erziehung Bd. 9 im LIT-Verlag MĂŒnster

1983

 KĂŒnstlergruppe Bonn/ Kulturamt Bonn

„Die Herrlichkeit auf Erden muß zu Rauch und Aschen werden“- Todesbilder

Ausstellungskatalog

1984

 Ludwig v. Winterfeld

"BBK-Bonn 1974-1984. Eine Dokumentation

 

1984

 Simone Guski

„Statik in der Bewegung“- Aquarelle von Hanno StĂŒck im KurfĂŒrstlichen GĂ€rtnerhaus

General Anzeiger, Bonn

1984

 Barbara Klein

Kunst als „Trotzdem-PhĂ€nomen“- Hanno StĂŒck stellt Aquarelle im KurfĂŒrstlichen GĂ€rtnerhaus aus

Kölnische Rundschau

1985

 Martin Schuster

"Kunsttherapie-Die heilende Kraft des Gestaltens"

 

Du Mont-Verlag

1986

(6)

Therapeutische Arbeit mit StraftĂ€tern- Bilder von Malern aus der JVA-WolfenbĂŒttel

Braunschweiger Zeitung

1989

Hrsg. Evangelische Akademie Iserlohn

Tagung Kunst und Kultur im Strafvollzug

Beitrag H. StĂŒck: Kunst-Therapie im Strafvollzug

Tagungsprotokoll 5/89

1989

 KĂŒnstlerforum/ BBK

KĂŒnstlerverzeichnis der Region Bonn- Dokumentation zur zweitern Bonner Kunstwoche

BBK-Bonn

1989

 H.StĂŒck/ Paul Schiffers Amtsgericht Wolfsburg

"Zum Beispiel Kunst.... Kunst als Beziehung" Bilder aus der Kunsttherapie

Ausstellungskatalog

1992

(7)

„FreirĂ€ume“ fĂŒr die Phantasie- Landschaften von Hanno StĂŒck in der AOK (rd)

Schaufenster WolfenbĂŒttel

1995

Robert Stockkamp

Die Landschaften vieler LĂ€nder- Hanno StĂŒck stellt im Amtsgericht aus

Wolfsburger Allgemeine Zeitung

1996

Rainer Heusing

„Schrei, wenn du kannst“ Malen als Therapie im Strafvollzug

Braunschweiger Zeitung

1996

Annegret Birner

„Kunst und Psychologie“

Braunschweiger Zeitung

1996

Dieter Discher

„Wer malt, schlĂ€gt nicht“ - GefĂ€ngnis-Psychologe und Maler stellt seine Bilder in Königslutter aus

Helmstedter Zeitung

1996

(8)

„Von der Freiheit zu Schweigen“

Der StadtbĂŒttel, Königslutter

1996

KĂŒnstlerforum

KĂŒnstlerverzeichnis der Region Bonn

BBK- Bonn/ Rhein-Sieg-Kreis

1997

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